Anleitung des Propheten Muhammed: Wie man den Schaden schlechter Träume neutralisiert
Träume können die Gesundheit beeinflussen. Der Prophet Muhammed riet zum Spucken nach links, zum Gebet und zum Schweigen, um psychologischen Schaden durch Albträume zu vermeiden.
TRAUMDEUTUNG24.NET / ISTANBUL, TÜRKEI — 04. JAN. 2026
Es ist eine bekannte Tatsache, dass Träume eine tiefgreifende Wirkung auf den Einzelnen haben und sich manchmal sogar als körperliche Beschwerden manifestieren können. Islamische historische Quellen berichten von Abu Salama, einer Persönlichkeit aus der Generation nach dem Propheten Muhammed, der allein aufgrund der Wirkung seiner Träume krank wurde. In Anerkennung dieser psychologischen und spirituellen Auswirkungen gab der Prophet Muhammed spezifische Anleitungen, wie man den potenziellen Schaden schlechter Träume neutralisieren kann.
Der Rat des Propheten verbindet spirituelle Praxis mit psychologischem Schutz und legt nahe, dass ein Gläubiger einem Albtraum durch bestimmte Handlungen und vor allem durch Schweigen seine Kraft nehmen kann.
Das 3-Schritte-Mittel gegen Albträume
Hadith-Quellen zufolge riet der Prophet Muhammed, dass eine Person, die einen belastenden Traum sieht, nicht passiv bleiben sollte. Seine Empfehlungen lauten:
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Nach links spucken: Der Prophet sagte: „Wenn einer von euch einen schlechten Traum sieht, soll er dreimal (trocken) zu seiner linken Seite spucken und bei Allah Zuflucht vor dessen Übel suchen.“ Wenn dies getan wird, wird der Traum der Person keinen Schaden zufügen.
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Zustand ändern: In einer anderen Überlieferung schlug er vor, dass die Person von ihrem Bett aufstehen, das Gebet (Salah) verrichten und den Traum niemandem erzählen sollte.
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Die Vogelfuß-Analogie: Der Prophet erklärte metaphorisch, dass ein Traum „am Fuß eines Vogels hängt“, solange er nicht erzählt wird. Sobald er jedoch erzählt und gedeutet wird, fällt er herab und tritt ein.
Die Regel des Schweigens: Warum man nicht erzählen sollte
Eines Tages kam ein Beduine zum Propheten und sagte: „Ich sah in meinem Traum, dass mein Kopf abgeschlagen wurde und ich ihm hinterherjagte.“ Der Prophet unterbrach ihn sofort und sagte: „Erzähle den Leuten nicht, wie Satan in deinem Traum mit dir spielt.“
Diese Anleitung wurzelt in der Psychologie; das Teilen eines schlechten Traums kann zu negativen Interpretationen führen, was den Träumer dazu bringt, ein schlechtes Ergebnis zu erwarten. Diese Erwartung selbst kann schädlich sein. Die Erleichterung, die dieses Wissen verschafft, zeigt sich in Abu Salamas Zeugnis: „Ich spürte die Wirkung eines (schlechten) Traums schwerer als einen Berg auf mir, aber nachdem ich diesen Hadith gehört hatte, kümmere ich mich nicht mehr darum.“
Gute Träume nur mit geliebten Menschen teilen
Während für Albträume Schweigen verordnet ist, ermutigte der Prophet Muhammed dazu, positive Visionen zu teilen, jedoch mit einer strengen Einschränkung: „Wenn einer von euch einen guten und schönen Traum sieht, soll er ihn nur jemandem erzählen, den er liebt.“
Gelehrte vermuten, dass dies daran liegt, dass diejenigen, die einen lieben, den Traum wohlwollend deuten und so spirituelle Freude und Motivation spenden werden. Umgekehrt könnte das Teilen eines Segens mit neidischen oder unwissenden Personen zu einer verdrehten Interpretation führen, die potenziell Kummer verursacht oder die gute Nachricht dämpft.













